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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2005
07.10.2005 Bilanz der Deutschen Hospiz Stiftung zum Welthospiztag 2005: Herausforderungen der Zukunft annehmen
09.09.2005 20 Millionen Wähler ignoriert. Angst vor Pflege im Alter und keine Antworten der Parteien
01.09.2005 Deutsche Hospiz Stiftung wirft Friedrich Merz Zynismus vor. Angela Merkel muss sich distanzieren
31.03.2005
Menschenunwürdiges Gezerre hätte vermieden werden können Berlin/Tampa. „Das Hospizteam in Pinellas Park hat sich sehr bemüht, die anderen Patienten vor dem Medienrummel zu schützen. Das Drama um Schiavo war für alle eine sehr belastende Situation. Wir dürfen nicht vergessen, dass rund 1 900 Patienten im Jahr vom ambulanten und stationären Dienst begleitet werden. Das Pflegeteam, welches nicht aufgestockt wurde, wurde nur von zwei Ärzten unterstützt“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Brysch hält sich zurzeit in Florida auf und hat Gespräche vor Ort geführt. „Natürlich gibt es verschiedene Ansichten zum Tod von Schiavo im Team. Das Grundproblem war, dass keine schriftliche Patientenverfügung vorlag, die Schiavos Willen eindeutig dokumentiert hat.“ Unterdessen fragen immer mehr Menschen am Schmerz- und Hospiztelefon der Deutschen Hospiz Stiftung, wie Vorsorgedokumente aussehen, die im Ernstfall anerkannt werden. „Wenn keine schriftliche Patientenverfügung vorliegt, müssen sich Ärzte und Bevollmächtigte beziehungsweise Betreuer über den mutmaßlichen Willen des Patienten einig werden. Was für ein menschenunwürdiges Gezerre daraus entstehen kann, hat der Fall Schiavo deutlich gemacht. Der deutsche Gesetzgeber sollte daraus lernen und keine mündlichen Patientenverfügungen, die durch Dritte überliefert werden, zulassen.“ Umfassende Information ist Voraussetzung für sichere Vorsorge Brysch betont, dass umfassende Information für das Verfassen einer Patientenverfügung unverzichtbar ist. „Wir erleben, dass viele Menschen aus Angst vor der Apparatemedizin zu uns kommen. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber für Patientenverfügungen.“ Die Deutsche Hospiz Stiftung informiert Hilfesuchende in einem umfassenden Gespräch unter anderem über die Möglichkeiten der modernen Schmerzmedizin. „Die Menschen müssen auch wissen, was sie einfordern können. Erst dann können sie selbstbestimmt entscheiden.“ Die Patientenschutzorganisation setzt sich dafür ein, dass jeder sein Recht auf umfassende Sterbebegleitung in Anspruch nehmen kann. „Ein Leben in Würde ist bis zuletzt möglich. Voraussetzung dafür sind: professionelle Schmerztherapie, Kontrolle quälender Begleiterscheinungen und psycho-sozialer Beistand“, sagt Brysch. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern.
24.03.2005 Fälle wie Schiavo gibt es auch bei uns
24.02.2005 Deutsche Hospiz Stiftung dankt Zypries |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||