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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2004
05.11.2004 Bundesjustizministerium schummelt sich an den Qualitätskriterien von Patientenverfügungen vorbei
01.11.2004 Nur Feiern statt Trauern macht krank
17.09.2004 Neue Fallpauschalen kein Grund zum Feiern
24.08.2004 Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
04.06.2004 Demenz als Todesurteil auch in Deutschland?
19.05.2004 Arbeitsgruppe macht Verwirrung perfekt
06.02.2004 Deutsche Hospiz Stiftung: Assistierter Suizid ist keine Lösung für ein marodes Gesundheitssystem
15.01.2004
Prominente unterstützen Deutsche Hospiz Stiftung im Kampf gegen aktive Sterbehilfe Paris/Dortmund. Diese Woche wird der Sozialausschuss des Europarats darüber entscheiden, ob er seinen Mitgliedsstaaten die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe empfiehlt. Dagegen hat die Deutsche Hospiz Stiftung mobil gemacht. Jetzt erhält sie politische Rückendeckung aus allen Fraktionen. Bundeskanzler Gerhard Schröder, CDU-Chefin Angela Merkel und FDP-Vorsitzender Wolfgang Gerhardt sichern der Deutschen Hospiz Stiftung ihre Unterstützung zu. Die Bundesregierung ist der Auffassung, „dass die Beibehaltung des Verbots aktiver Sterbehilfe notwendig ist, um auf Dauer die Schwächsten in der Gesellschaft zu schützen.“ Und Angela Merkel: „Bei den Abgeordneten der Union findet der Bericht keine Zustimmung.“ Mit 24 000 unfreiwilligen Tötungen wäre zu rechnen Sollte sich der Sozialausschuss am 16. Januar in Paris für die Empfehlung der aktiven Sterbehilfe aussprechen, dann hieße das allein EU-weit: 100 000 Menschen würden schätzungsweise jährlich getötet, ein Viertel davon, ohne gefragt zu werden. Doch die europaweite Legalisierung aktiver Sterbehilfe stößt auch international auf Widerstand. Prominente Politiker aus Ungarn, England, Malta und der Slowakischen Republik sprechen sich in Briefen an die Deutsche Hospiz Stiftung ebenfalls vehement dagegen aus. Dazu Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung: „Das ist ein großartiges Zeichen. Wir dürfen nicht zulassen, dass schwerstkranke und sterbende Menschen sich für ihr Leben rechtfertigen müssen. Jeder hat ein Recht auf umfassende Begleitung. Diese erhalten in Deutschland bislang nur 2,1% der Schwerstkranken.“ Die Deutsche Hospiz Stiftung als die Patientenschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende lehnt die Euthanasie ab. Sie fordert stattdessen die professionelle, das heißt die umfassende und ganzheitliche Behandlung, Pflege und Begleitung von unheilbar kranken Menschen durch Palliative-Care. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas. |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||