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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2004
05.11.2004 Bundesjustizministerium schummelt sich an den Qualitätskriterien von Patientenverfügungen vorbei
01.11.2004 Nur Feiern statt Trauern macht krank
17.09.2004 Neue Fallpauschalen kein Grund zum Feiern
24.08.2004 Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
04.06.2004 Demenz als Todesurteil auch in Deutschland?
19.05.2004 Arbeitsgruppe macht Verwirrung perfekt
06.02.2004
Deutsche Hospiz Stiftung: Assistierter Suizid ist keine Lösung für ein marodes Gesundheitssystem Dortmund. Mit Bestürzung hat die Deutsche Hospiz Stiftung die Nachricht aufgenommen, dass Schweizer Mediziner den begleiteten Suizidbefürworten. Die Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaften gab jetzt bekannt, dass Ärzte in Zukunft bei schwerstkranken Patienten die Beihilfe zum Suizid befürworten. „Anstatt sich endlich für eine bessere Versorgung der Schwerstkranken und Sterbenden einzusetzen, wird jetzt der begleitete Suizid salonfähig gemacht“, kritisiert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Damit wird unaufhaltsam der Weg zur Euthanasie bereitet. Sterbewunsch ist Folge von Depression und Fremdbestimmung Schweizer Studien belegen schon heute, dass nur die Patienten nach dem begleiteten Suizid verlangen, die sich selbst als Last empfinden und unter psychischen Erkrankungen leiden. „Es ist absurd, dass diese Erkenntnisse von den Ärzten ignoriert werden. Anstatt des Suizids wäre menschliche Begleitung die einzig richtige Alternative für diese Patienten“, sagt Brysch. Darüber hinaus weist die Deutsche Hospiz Stiftung darauf hin, dass die umfassende Versorgung mit Palliative-Care in der Schweiz sehr mangelhaft ist. Palliative-Care ist die umfassende medizinische, pflegerische und psycho-soziale Versorgung von schwerstkranken Menschen. Brysch betont, dass ein enger Zusammenhang zwischen der schlechten Versorgung von Schwerstkranken und dem Ruf nach begleitetem Suizid sowie aktiver Sterbehilfe besteht. „Ein Arzt muss heilen und Leiden lindern, aber er darf nicht töten“, fasst Brysch zusammen. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas. |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||