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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2004
05.11.2004 Bundesjustizministerium schummelt sich an den Qualitätskriterien von Patientenverfügungen vorbei
01.11.2004 Nur Feiern statt Trauern macht krank
17.09.2004 Neue Fallpauschalen kein Grund zum Feiern
24.08.2004 Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
04.06.2004 Demenz als Todesurteil auch in Deutschland?
19.05.2004 Arbeitsgruppe macht Verwirrung perfekt
18.02.2004
Deutsche Hospiz Stiftung fordert Konsequenzen nach Verhaftung in Hannover Dortmund. „Ein neues Sterbehilfegesetz wäre ein fataler Fehler. Die Staatsanwälte ermitteln ja von sich aus, sobald ein Verdacht vorliegt“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Anlass war die Verhaftung der Ärztin aus Hannover. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, mehr als 70 Menschen mit Morphingaben getötet zu haben. „Dieser Fall zeigt, dass die Gesetzgebung vollkommen ausreicht.“ Ärzte müssen sich ethischen Fragen stellen Offenbar war die Langenhagener Ärztin bei der Behandlung der schwerstkranken Patienten ganz auf sich allein gestellt. Die Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert, dass solch ein Alleingang in deutschen Krankenhäusern möglich zu sein scheint. Die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden fordert, dass gerade in Krankenhäusern Ethikkommissionen Pflicht werden sollten. „Die Ärzte müssen sich dem Dialog über ethische Fragen stellen“, sagt Brysch. Multiprofessionelle Teams aus Seelsorgern, Pflegern, Ärzten und Psychologen sollten diese juristischen Themen auch praktisch und ethisch vor Ort diskutieren. „Sonst bleiben die bestehenden juristischen Regelungen und die Beschlüsse der Bundesärztekammer reine Theorie“, sagt Brysch. Ebenso bedürften Ärzte, die Patienten am Lebensende betreuen einer permanenten Einzelsupervision. Wer das als Träger eines Krankenhauses oder Pflegeheimes nicht leiste, der mache sich mitschuldig. Schließlich reichten die wissenschaftlichen Erfahrungen bei Tötungen durch Pflegepersonal aus, um entsprechende Konsequenzen auch in der ärztlichen Betreuung zu realisieren. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.
06.02.2004 Deutsche Hospiz Stiftung: Assistierter Suizid ist keine Lösung für ein marodes Gesundheitssystem |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||