![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2004
05.11.2004 Bundesjustizministerium schummelt sich an den Qualitätskriterien von Patientenverfügungen vorbei
01.11.2004 Nur Feiern statt Trauern macht krank
17.09.2004 Neue Fallpauschalen kein Grund zum Feiern
24.08.2004 Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
04.06.2004 Demenz als Todesurteil auch in Deutschland?
28.05.2004
Sterbehilfe-Umfrage beweist: Deutsche wollen keine Euthanasie Dortmund. Die Ergebnisse der jüngsten unabhängigen Emnid-Umfrage belegen: Nur 34 Prozent der Bundesbürger befürworten aktive Sterbehilfe, das heißt das Töten von schwerstkranken Menschen. Und je älter die Befragten sind, desto größer ist die Ablehnung: Nur 25 Prozent der Menschen über 60 Jahre sprechen sich für Euthanasie aus. Dagegen befürworten 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Euthanasie. „Jetzt haben wir den Beweis: Es ist reine Propaganda der Sterbehelfer, dass eine Mehrheit der Deutschen für die aktive Sterbehilfe sei. Sie wollen erst recht nicht getötet werden, wenn das eigene Ende näher rückt“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. „In Wahrheit will hier zu Lande niemand, dass schwerstkranke Menschen mittels Giftspritze entsorgt werden. Aktive Sterbehilfe ist eine theoretische Diskussion von Menschen, die nicht unmittelbar betroffen sind. Bei älteren Menschen macht sich die Einsicht breit, dass unheilbar Kranke qualifizierte Begleitung und Hilfe brauchen.“ Nach wie vor sehr schlechte Versorgung der Schwerstkranken Mehrere Studien im Auftrag der Deutschen Hospiz Stiftung belegten bereits in den vergangenen Jahren die Ablehnung der Euthanasie in Deutschland. Der Stiftung wurde aber von Sterbehelfer-Organisationen unterstellt, dies entspreche nicht der Realität. Die jüngste Emnid-Umfrage wurde von der Zeitschrift „Auf einen Blick“ in Auftrag gegeben. Brysch betont, dass die Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden nach wie vor sehr mangelhaft ist. Nur 2,1 Prozent dieser Patienten erhalten Palliative-Care. Das ist die umfassende, professionelle Pflege und Begleitung von unheilbar kranken Menschen. Die schlechte Versorgung kann jedoch kein Argument für die Einführung der aktiven Sterbehilfe sein. „Wir müssen den Menschen Hilfe zum Leben und nicht Hilfe zum Töten anbieten“, sagt Brysch. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.
19.05.2004 Arbeitsgruppe macht Verwirrung perfekt
06.02.2004 Deutsche Hospiz Stiftung: Assistierter Suizid ist keine Lösung für ein marodes Gesundheitssystem |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||