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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2004
05.11.2004 Bundesjustizministerium schummelt sich an den Qualitätskriterien von Patientenverfügungen vorbei
01.11.2004 Nur Feiern statt Trauern macht krank
17.09.2004 Neue Fallpauschalen kein Grund zum Feiern
16.09.2004
Deutsche Hospiz Stiftung: Belgische Zahlen über Euthanasie sind erschreckend Dortmund. Mit Bestürzung reagiert die Deutsche Hospiz Stiftung auf die erstmalige Veröffentlichung einer Euthanasie-Studie aus Belgien. Nach einem Vorbericht der Zeitung „La Libre“ sind 260 Menschen in den ersten 15 Monaten nach der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe gezielt von Ärzten getötet worden. „Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Anstatt auf eine gute Versorgung der Patienten am Lebensende zu setzen, werden Schwerstkranke mittels Giftspritze entsorgt“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Besonders Besorgnis erregend ist, dass auf den niederländischsprachigen Teil des Landes 80 Prozent der Fälle entfallen. Brysch: „Das bestätigt, dass dort, wo Euthanasie salonfähig ist, die Zahl der Tötungen steigt. Mit Selbstbestimmung hat dies nichts zu tun. Denn sonst wäre die Verteilung in ganz Belgien gleich. Ebenso ist über die Dunkelziffer, die in den Niederlanden bei über 50 Prozent liegt, nichts bekannt. Es ist entsetzlich anzunehmen, dass das System Euthanasie fehlerfrei funktioniert. Denn sonst wären auch Missbrauchsfälle bekannt geworden.“ Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55 000 Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.
24.08.2004 Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
04.06.2004 Demenz als Todesurteil auch in Deutschland?
19.05.2004 Arbeitsgruppe macht Verwirrung perfekt
06.02.2004 Deutsche Hospiz Stiftung: Assistierter Suizid ist keine Lösung für ein marodes Gesundheitssystem |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||