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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2003
26.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Schwerstkranke brauchen keine Hilfe zum Suizid, sondern Hilfe zum Leben
18.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Finanzminister Eichel tritt die Rechte der Schwerstkranken mit den Füßen
10.07.2003 BGH-Beschluss zu Patientenverfügungen nicht haltbar - Deutsche Hospiz Stiftung fordert Korrektur
10.04.2003 BGH-Entscheidung schafft Chaos - Deutsche Hospiz Stiftung: Politik hat beim Betreuungsgesetz versagt
09.04.2003
Rürup-Kommission hat einmalige Chance vertan Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert: Reformvorschläge sind ungenügend Dortmund. Ein „ungenügend“ vergibt die Deutsche Hospiz Stiftung den Reformvorschlägen der Rürup-Kommission. Statt etwas für die Menschen zu tun, hat Rürup nur unzureichend an den Einnahmestrukturen des Gesundheitssystems gebastelt. Das neue Konzept vernachlässigt insbesondere die Schwächsten: die Schwerstkranken und Sterbenden. „Gerade sie sind es, die unserer ganz besonderen Fürsorge bedürfen“, stellte Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, anlässlich der Vorstellung der Vorschläge in Berlin fest. „Grundlegende Reformen hätten bedeutet, dass Schwerstkranke und Sterbende selbst über ihre Behandlung mitbestimmen können“, sagte Brysch. Zwar fallen bis zu sechzig Prozent der Gesundheitsausgaben in den letzten zwölf Lebensmonaten an. Das sind etwa 155 000 Euro in diesem Zeitraum oder bis zu 420 Euro am Tag. Der Kranke hat jedoch kaum eine Möglichkeit, über seine Behandlung mitzubestimmen. Auch die Palliative-Care-Betreuung - also die umfassende Symptomkontrolle und pflegerische sowie psychosoziale Begleitung - kann nach wie vor nicht angemessen abgerechnet werden. Brysch: „Rürup hat eine einmalige Chance vertan. Leidtragende sind erneut die Menschen am Lebensende.“ Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert, dass Schwerstkranke und Sterbende mit Hilfe eines Tagesbudgets in Höhe von 250 Euro selbst bestimmen können, wie ihre Behandlung aussehen soll. Solche Modelle werden im Ausland schon seit Langem erfolgreich eingesetzt. Die Folge: Sterbende wären dann besser betreut. Um sie könnten sich Ärzte, Pflegende und Angehörige endlich umfassend kümmern. Hintergrund Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die einzige Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden in Deutschland. Sie hat über 50 000 Förderer und Mitglieder. Schirmherrin ist die Schauspielerin Uschi Glas. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen.
13.02.2003 OLG München: Wachkomapatient ist kein Sterbender - Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt Urteil
20.01.2003 Beratungshotline der Deutschen Hospiz Stiftung beweist - Frauen werden am Ende allein gelassen |
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Service Patientenverfügung
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