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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2003
26.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Schwerstkranke brauchen keine Hilfe zum Suizid, sondern Hilfe zum Leben
18.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Finanzminister Eichel tritt die Rechte der Schwerstkranken mit den Füßen
10.07.2003 BGH-Beschluss zu Patientenverfügungen nicht haltbar - Deutsche Hospiz Stiftung fordert Korrektur
01.07.2003
Deutsche Hospiz Stiftung fordert ein Ende des Lamentierens - Gemeinsame Gesundheitskommission muss handeln Dortmund/Mainz. Sparen im Gesundheitswesen auf Kosten von Alten. Die ARD-Sendung Report aus Mainz vom 30. Juni 2003 bestätigt das in ausdrücklicher Weise.Nicht erst in einigen Jahren sondern bereits heute werden alte Menschen vom System der Gesundheitsversorgung diskriminiert. Die angeblich drohende Rationierung, die bereits vor vier Wochen in einer Reportsendung thematisiert und für die Zukunft prognostiziert worden ist, gehört heute schon zum Alltag. Sie diskriminiert die gesellschaftliche Gruppe von alten und sterbenden Menschen. Also rund drei Millionen Betroffene in Deutschland. Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung fordert „ein Ende des Lamentierens und das Nutzen der aktuellen Diskussion als Chance“. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, warnt die Stiftung davor, wahllos Leistungen zu kürzen, wie jetzt in der Schmidt-Seehofer-Kommission für die Reform des Gesundheitswesens diskutiert wird. „Statt fantasielos zu kürzen, ist es besser, die vorhandenen Mittel bedarfsorientiert zur Begleitung der Schwerstkranken und Sterbenden einzusetzen. Wichtig ist, dass die Betroffenen auf Augenhöhe mit den Leistungserbringern, den Krankenkassen und Gesundheitspolitikern ihre Vorstellungen und Wünsche darstellen können.“ Schon heute werden von den 218 Mrd. Euro des jährlichen Gesundheitsbudgets rund 60% für die letzten 12 Lebensmonate ausgegeben. Tatsache ist, so Eugen Brysch, „dass das Gesundheitssystem bei der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden versagt“, da allein der Heilungserfolg abrechnungsfähig ist. Es gibt kein Konzept für Sterben. Nur durch finanzielle Anreize, wie beispielsweise ein personenbezogenes Tagesbudget, wird es möglich sein, strukturelle Veränderungen auch tatsächlich zu realisieren. Bundesregierung und Opposition sind aufgefordert jetzt ein persönliches Tagesbudget in Höhe von 250 Euro für jeden Schwerstkranken und Sterbenden einzuführen. Statt sinnlose und teure Therapien zu finanzieren, die schon heute täglich 450 Euro kosten. Hintergrund Die Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende und kooperiert mit insgesamt 111 Hospizeinrichtungen in ganz Deutschland. Sie hat 55.000 Spender und Mitglieder. Das Zentralinstitut für soziale Fragen hat der gemeinnützigen Organisation sein Spendensiegel verliehen – das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen. Schirmherrin der Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas.
10.04.2003 BGH-Entscheidung schafft Chaos - Deutsche Hospiz Stiftung: Politik hat beim Betreuungsgesetz versagt
13.02.2003 OLG München: Wachkomapatient ist kein Sterbender - Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt Urteil
20.01.2003 Beratungshotline der Deutschen Hospiz Stiftung beweist - Frauen werden am Ende allein gelassen |
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Service Patientenverfügung
0231 / 73 80 730030 / 28 44 48 40 089 / 20 20 810 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||