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Pressemitteilungen der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 2003
26.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Schwerstkranke brauchen keine Hilfe zum Suizid, sondern Hilfe zum Leben
18.09.2003 Deutsche Hospiz Stiftung: Finanzminister Eichel tritt die Rechte der Schwerstkranken mit den Füßen
10.09.2003
Deutsche Hospiz Stiftung: Nicht mehr Geld für ein kaputtes Krankenhaussystem Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert auf das Schärfste die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, jetzt weitere 200 Millionen Euro und später bis zu 900 Millionen Euro für die Kliniken auszugeben. „Es kann nicht sein, dass wir immer mehr Geld für eine immer schlechter werdende Versorgung der Schwerstkranken und Sterbenden bezahlen müssen. Schließlich ist das die größte Gruppe von Menschen, die in den Krankenhäusern versorgt wird“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. „Mit diesem Geld soll ein System stabilisiert werden, das die Wünsche der Schwerstkranken und Sterbenden ignoriert. Wir brauchen nicht mehr Ärzte im Krankenhaus, sondern bedarfsorientierte Angebote für diese Menschen. Das System ist kein Selbstzweck.“ Endlich die Patienten selbst bestimmen lassen Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert für schwerstkranke Menschen ein Wahlrecht: Sie sollen zwischen der herkömmlichen Krankenhausversorgung oder einem persönlichen Tagesbudget von 250 Euro in den letzten zwölf Lebensmonaten wählen können. Jeder Patient soll mit diesem Budget selbst bestimmen, wie und wo er medizinisch versorgt wird. Eine herkömmliche Krankenhausversorgung für Schwerstkranke kostet heute 420 Euro am Tag. Bislang fehlen hierzulande ausreichende Palliative-Care-Angebote, das heißt umfassende medizinische Versorgung und Pflege von unheilbar kranken Menschen. Die Folge: Viele Menschen werden in Krankenhäuser gebracht, obwohl sie es gar nicht möchten und brauchen. „Wir müssen den Patienten das Geld geben, damit sie endlich selbst bestimmen können. Wir fordern einen Markt für medizinische Leistungen und nicht ein ständiges Umverteilen, um ein überholtes System am Leben zu halten.“ Hintergrund Nach einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs am Dienstag muss der Bereitschaftsdienst von Ärzten in Krankenhäusern vollständig als Arbeitszeit anerkannt werden. Deshalb will Bundesgesundheitsministerin Schmidt in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro für neue Arbeitszeitmodelle an den Krankenhäusern zur Verfügung stellen. Die gemeinnützige und unabhängige Deutsche Hospiz Stiftung ist die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von Mitgliedern und Förderern. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI hat der Stiftung sein Spendensiegel verliehen, das Markenzeichen seriöser spendensammelnder Organisationen.
10.07.2003 BGH-Beschluss zu Patientenverfügungen nicht haltbar - Deutsche Hospiz Stiftung fordert Korrektur
10.04.2003 BGH-Entscheidung schafft Chaos - Deutsche Hospiz Stiftung: Politik hat beim Betreuungsgesetz versagt
13.02.2003 OLG München: Wachkomapatient ist kein Sterbender - Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt Urteil
20.01.2003 Beratungshotline der Deutschen Hospiz Stiftung beweist - Frauen werden am Ende allein gelassen |
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Service Patientenverfügung
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